ür die Erstellung von drucktauglichen Flyern bzw. professionellen PFD-Präsentationen, die Grafiken und Vektorgrafiken beinhalten, kommen je nach Rechner-Plattform und angewendeten Programmen verschiedene Methoden zum tragen. Da der „Illustrator“ viel Zeit und Mühe in das Projekt investiert, sollte auch das Layout stimmen. Doch dafür muss einiges beachtet werden. Als erstes muss das Colourmanagement stimmen. Während bei Webdesign RBG-Farben reichen, sind CMYK-Farben in der Drucktechnik das Standardmodell für den Vierfarbdruck. Eine spätere Konvertierung von einem in das andere Farbmodell ist zwar möglich, jedoch schon mit dem bloßen Auge zu erkennen. Ebenso sollte die Auflösung von vorne herein feststehen.
Druckvorlagen sollten eine Auflösung von mindesten 300 dpi vorliegen; der Fachmann bevorzugt 1200 dpi. Eine im Nachhinein hochgerenderte Grafik wirkt sehr unprofessionell. Als nächstes muss eine Entscheidung zwischen Pixel- oder Vektorgrafik getroffen werden. Pixelgrafiken haben zwar eine kürzere Ladezeit aber keine hohe Bildauflösung. Vektorgrafiken dagegen verwenden keine Pixel, sondern speichern Linien, Formen und Farben aus denen sich ein Bild mit Hilfe von mathematischen Formeln erstellen lässt. Sie garantieren eine höhere Auflösung, lassen sich ohne Qualitätsverlust skalieren und sind deshalb auch im Layout für Grafikdesigner praktisch Usus. Mit Konvertierungsprogrammen wie Inkscape, CorelTrace oder Photoshop lassen sich Rastergrafiken problemlos in Vektorgrafiken umwandeln.
Sind bereits Grundkenntnisse vorhanden, kann sofort mit vektorbasierten Grafik- und Zeichenprogrammen gestartet werden. Exakt berechenbare und frei skalierbare Objekte können mit dem Adobe Illustrator erstellt werden, da der Illustrator Eigenschaften wie Mittelpunkt und Radius frei definieren kann. Empfehlenswert ist sicherlich auch Macromedia Freehand. Beide Programme sind neben CorelDraw in der Druckvorstufe weit verbreitet. CorelDraw und Illustrator bietet des weiteren Funktionen wie direkte PDF-Ausgabe oder Druckvorschau. Zur Erstellung einer fehlerfreien PDF-Datei wird von Druckereien Adobe Destiller empfohlen. PDF-Dateien sind nur nur klein und handlich, da sie nicht verändert werden können gewährleisten sie eine detailgetreue Wiedergabe. Um beleuchtungsfähige Daten auszugeben und heftige Farbverschiebungen zu vermeiden, sollte das Grafikprogramm PDF-Dateien nach ISO-X3 erstellen können.
Vektorgrafiken lassen sich aber auch ganz bequem fix und fertig erwerben bzw. wunschgemäß von Grafikdesignern erstellt werden. Sicherlich die weniger Kopfschmerzen-bereitende Alternative!
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